“Das Café am Rande der Welt”…

…von John Strelecky *. Nur wenige Bücher haben mich so sehr gefesselt, wie dieses. Es ist ja nun mal so, dass manche Bücher einen so lange “verfolgen”, bis man es dann endlich in die Hand nimmt (und auch liest). Bei diesem war es so und irgendwas in mir wollte auch, dass ich es wirklich direkt anfange. Das habe ich auch gemacht. Bereits auf der ersten Seite saß ich da und dachte nur “Hab ich das Buch vielleicht heimlich geschrieben”? Es waren einfach genau die Gedanken, die mir auch schon ewig durch den Kopf gehen. Ich weiß nicht, ob du so ein Erlebnis auch schon mal hattest, aber ich liebe solche Momente. Da merke ich jedes Mal, dass es KEINE Zufälle gibt. Ich lese meistens auf dem Weg ins Büro und bei diesem Buch habe ich mich geärgert, dass die Bahnfahrt nur 20 Minuten ist und habe selbst im Fahrstuhl noch weiter gelesen. Meinen Feierabend konnte ich dann natürlich kaum erwarten, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht.

Ehrlich gesagt, kommt einem die Geschichte nicht so vor wie eine Geschichte. Als Leser denkt mal viel mehr, dass sich die Ereignisse tatsächlich so ereignet haben. Und ganz verkehrt ist das auch nicht, denn der Autor hatte die Eingebung zu diesem Buch an einem verlassenen Ort.

Worum geht es also? Ganz einfach: ein Mann verfährt sich und gelangt an ein Café. Die Speisekarte dort ist speziell und beinhaltet drei Fragen zum Sinn des Lebens. Erst ist er noch skeptisch und findet das alles ziemlich seltsam (wer würde das nicht auch tun?), aber als er sich dann mit dem Inhaber unterhält, ändert sich seine Meinung. Er fängt an, sein bisheriges Leben zu hinterfragen und merkt, dass es da noch viel mehr gibt, als er bisher weiß.

Mich hat das Buch tief berührt, da es das Leben einfach so wunderbar und anschaulich erklärt. Wer also mit Spiritualität und Co. nix anfangen kann und das alles für Quatsch hält, sollte das Buch lesen. John Strelecky an sich ist ein ganz wunderbarer und sehr sympathischer, humorvoller Autor. Es ist unglaublich, welche Erkenntnisse ich hatte, seitdem ich mich mit ihm beschäftige.

Wenn du also bisher nicht an Wunder geglaubt hast, hast du bisher vielleicht einfach nicht den richtigen “Lehrer” gefunden 🙂

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