Persönliches

Abenteuer statt Sicherheit

„Am Anfang von jedem kraftvollen Weg steht eine Entscheidung, die du für dich selbst triffst. Diese Entscheidung wird direkt aus deinem Herzen einen Laserstrahl in die Version einer Zukunft senden, in der du dein Potenzial zu 100% lebst, deinen persönlichen Weg der Heilung gehst und verkörperst und ihn mit der Welt teilst.“

Bahar Yilmaz

Nun war er also da. DER Tag, auf den ich so lange gewartet habe. Wie oft habe ich mir ausgemalt, wie es sein würde, den Schlüssel und die Karte abzugeben. Ein letztes Mal durch die Tür zu gehen und Goodbye zu sagen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was an diesem Tag in mir vorging.

Ich habe meinen sicheren Job nach über 7 Jahren verlassen, um endlich frei zu sein. Ein mutiger Schritt, denn meine Selbstständigkeit steht noch ganz am Anfang. Aber wisst ihr was? Mittlerweile ist mir meine Lebenszeit zu kostbar, um sie einem Arbeitgeber und einer Arbeit zu schenken, der meine Talente nicht zu schätzen weiß. Jetzt ist das Vertrauen in mich selbst so groß, dass ich es gewagt habe. Persönlichkeitsentwicklung und den richten Coaches sei Dank.

Mein Vertrauen ins Leben ist durch den Chakras-Kurs so hoch, dass ich immer weniger anzweifle. Ich gehe einfach los und schaue, was passiert. Schon Pippi Langstrumpf hat gesagt: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“ Und genau das mache ich jetzt auch! Seit ich diese Entscheidung getroffen habe, komme ich mir selbst immer näher. Mein inneres Kind wird immer lauter und sagt ganz deutlich, was es möchte. Verrückte amerikanische Weihnachtsdeko? Ja bitte! Haare abschneiden? Schon passiert.

Und wisst ihr was noch Spannendes passiert? Ich ziehe Menschen in mein Leben, die ehrlich sind und mich nehmen, wie ich bin. Das hatte ich selten und es ist so genial. Und es passieren fast täglich neue kleine Wunder. Vor einem Jahr hätte ich das nicht für möglich gehalten.

Fakt ist ja, du bist das Ergebnis deines Umfeldes. Es ist nun mal unglaublich schwer, dagegen zu arbeiten. So lange saß ich einem Büro, in dem von Motivation keine Spur und das Arbeitsklima so lala war. Dementsprechend war am Nachmittag auch meine Stimmung. Mir fiel es extrem schwer, mich zu irgendetwas zu motivieren und ich war ausgelaugt. Mal ganz davon abgesehen, das ich ständig krank war. Apropos Kranksein: ein Arbeitgeber, der sich nicht mal erkundigt, warum du so viele Fehltage hast und es dir eher vorwirft, ist nicht die beste Voraussetzung für ein gutes Arbeitsverhältnis. Ein guter Chef zeichnet sich dadurch aus, dass er den Mitarbeitern*innen auf Augenhöhe begegnet, sich für ihre Persönlichkeit interessiert und bestrebt ist, sie zu fördern. Nichts davon passte auf meinen Job. Im Nachhinein frag ich mich selbst, wie ich das solange ausgehalten habe. Wahrscheinlich war es mir nur möglich, weil mein Mann mich unfassbar gestärkt hat und ich unterbewusst geahnt habe, dass ich da nicht ewig arbeiten werde.

Wie es mir die ersten Tage erging

Ich bin ehrlich: die ersten Tage „danach“ habe ich ein emotionales Auf und Ab erlebt. Es war eine Mischung aus Freude, Erleichterung und Angst. Wir leben in einer Gesellschaft, die sehr auf Sicherheit ausgerichtet ist. „Du musst doch einen festen Job haben“ – das ist ein typischer Satz, den man oft hört. Für die einen mag es das Richtige sein – für mich defintiv nicht. Mich engt es ein und mein Businesscoach hat es mir schwarz auf weiß präsentiert: meine Karriereanker sind Selbstständigkeit/Unabhängigkeit und Lebensstil-Integration. Diese Bestätigung hat mein Verstand gebraucht, um mit der Stimme meines Herzens mitgehen zu können und es hat mir die letzten kleinen Zweifel genommen.

Die Aufgabe eines sicheren Jobs muss der Körper erstmal verdauen. Mir war sehr nach Ruhe und schlafen. Ich habe viele Dinge gemacht, die mir gut tun und die keinen tieferen Sinn verfolgen: Weihnachtsfilme gucken, einfach nur daliegen, raus in die Natur und mit meiner Tochter spielen. Mein Energielevel war extrem niedrig und mein Geist brauchte eine Pause. Deswegen habe ich mir vorgenommen, die Weihnachtszeit voll und ganz zu genießen. Menschen, die ich liebe, mit schönen Geschenken zu überraschen und das Jahr zu reflektieren. Ich freue mich schon darauf, meinen neuen Kalender für 2021 vorzubereiten.

Wo die Reise hingeht

Bis vor einer Woche war mir noch nicht klar, was ich nun zuerst umsetze und worauf ich meinen Fokus setze. Als ich im Coaching saß und so auf meine Mindmap schaute (absoluter Tipp: X-Mind), wurde mir klar, dass sich alle meine Ideen wunderbar kombinieren lassen und das Stilberatung nicht an erster Stelle steht. Es war ein klares Bauchgefühl. So kamen wir also zu der Erkenntnis, dass es nun mein eigenes Modelabel geben wird. Parallel dazu wird es auch passende Schnittmuster geben. Und dieser Weg resoniert zu 100% mit mir! Ich kann es kaum erwarten im Januar so richtig loszugehen.

(Ich werde meinen Weg ins eigene Business schriftlich festhalten und in der Zukunft einen ausführlichen Leitfaden erstellen. Stay tuned.)

Mut wird IMMER belohnt!!!

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