Meine Vision,  Persönliches

Wie ich meinen Weg gefunden habe

Allein im Café sitzen? Das hätte ich mich vor einigen Jahren niemals zugetraut. Was, wenn mich jemand anspricht? Oder ich die Servicekraft heranrufen muss, um zu bezahlen? Das war für mich eine absolute Horrorvorstellung und weit außerhalb meiner Komfortzone.

Aber wie soll man ein eigenes Business auf die Beine stellen, wenn man kein Selbstvertrauen und Mut an den Tag legt? Das dürfte ziemlich schwer werden. Seit ich Mama bin, habe ich mich sehr viel mit mir selbst beschäftigt. Ich habe viele verschiedene Bücher gelesen (ein großer Favorit: „Das Café am Rande der Welt“), tolle Blogs gelesen und Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung gemacht. So habe ich mich langsam an meinen Sinn des Lebens rangetastet.

Wie sieht mein Weg aus?

Lange Zeit war meine berufliche Vision eher schwammig. Viele Ideen kamen hoch, ohne das ich mich wirklich für einen Weg entscheiden konnte. Ich wollte ALLES und das am liebsten SOFORT. Nur leider funktioniert das Leben so nicht. Mir selber Druck machen, das konnte ich gut. Bitte schnell genug Geld verdienen, damit ich aus meinem verhassten und überaus langweiligen Job entfliehen kann. Es hat lange gedauert, bis ich erkannt habe, dass das der falsche Weg ist. Mein Körper hat es mir auch ganz deutlich signalisiert. Ständig hatte ich irgendwelchen Beschwerden, war extrem müde und hatte nur Chaos im Kopf.

Seit knapp 2 Jahren möchte ich mein Business auf die Beine stellen. Erst jetzt kam DIE Erkenntnis. Wie ich das geschafft habe? Ich habe mir die nötige Zeit gegeben, die Leere zugelassen und mich einfach mal nutzlos gefühlt. Ja, ganz ehrlich, das kann manchmal richtig gut tun! Im Feng-Shui habe ich gelesen, dass es Sinn macht, den Schreibtisch mit Blickrichtung zur Tür auszurichten. Gesagt, getan. Und wisst ihr was? Es hat direkt funktioniert. Kaum saß ich dran, traf mich die Erkenntnis wie ein Blitz. Plötzlich wusste ich genau, was ich will! Eine große Hilfe war/ist da sicherlich auch der Chakras-Kurs von Bahar Yilmaz und Jeffrey Kastenmüller. Auch wenn dieser gerade erst begonnen hat, so fühle ich mich schon deutlich gestärkter und selbstbewusster. Es ist ein wahnsinniges schönes Gefühl. Erfolg bedeutet für mich nicht länger, jede Menge Geld zu haben, sondern selbst über meine Zeit und Arbeit bestimmen zu können.

Die Zeichen waren schon lange da

Wenn ich jetzt über die vergangenen Monate nachdenke, so wird mir klar, dass der Weg sich immer wieder gezeigt hat. Immer wieder bin ich bei der Schnittkonstruktion gelandet. Schon als ich meinen allerersten Nähkurs gemacht habe, hat mich dieses Thema fasziniert. Als der Stoffladen einen Kurs dazu angeboten hat, hab ich mich direkt angemeldet und es hat mir so so viel Spaß gemacht!!! Natürlich war ich noch blutige Anfängerin und hat null Ahnung von alldem. Aber es hat mich gepackt. Zu Weihnachten habe ich mir den Hofenbitzer schenken lassen und…. Nix verstanden 😉 Mein ehrgeiziges Ich wollte direkt ein Shirt mit Ärmel konstruieren. Dabei hatte ich so etwas noch nie genäht und hab mir das gar nicht vorstellen können.

Das Buch flog erstmal in die Ecke. Ich hab zwar ab und zu mal reingeschaut, aber mich nicht so recht rangetraut. Mittlerweile stehen relativ viele Bücher zum Thema Schnittkonstruktion in meinem Regal und ich habe letztes Jahr eine Kollegin als Probemodell genommen, um ihr ein maßgeschneidertes Kleid zu nähen. Es passt tatsächlich!

Aber ich muss doch erst….

Die Tatsache ist ja die, dass wir Frauen uns gern viel kleiner machen, als wir eigentlich sind. Wir trauen uns viel zu wenig zu und suchen Ausreden wie „Ich muss erst noch das Seminar/die Ausbildung belegen“ oder „die andere kann das doch viel besser“. Glaubt mir, diese Sätze habe ich STÄNDIG gesagt. Jetzt ist damit Schluss. Was andere können, kann ich auch. Aber keiner macht es auf meine Weise, mit meiner Persönlichkeit und mit meiner Detailliebe. Sind wir doch mal realistisch: es ist völlig egal, was du machst. Es wird immer jemanden geben, der dich kopiert oder kritisiert. Also bleib in deiner Mitte und glaube an dich. Alles steckt in dir!

„Every journey begins with the first step“

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