Die Sache mit der Selbstständigkeit

Sich als Mama eines kleinen Kindes etwas Eigenes aufzubauen, stellt eine gewisse Herausforderung dar. Es erhöht das Level nochmal um einiges. Gerade in den Phasen, in denen das Kind keine Sekunde ohne Mama sein möchte, zahnt, nicht schläft, am Laptop tippen will, oder.. oder.. oder… die Tips der Mütter, die man so im Netz findet, helfen mir so gar nicht. “Arbeiten wenn das Kind schläft” (haha), “das Kind mal vor den Fernseher setzen” (kein Kommentar)… oder was auch immer. Ich bin einfach jemand, der auch Schlaf braucht, da ich sonst unausstehlich bin und meine Motivation einfach im Bett bleibt – auch ohne mich. Also was tun? Ehrlich gesagt, hab ich Moment keinen Plan und vertraue einfach mal dem Universum, dass alles zur richtigen Zeit kommt. Denn das es so kommen wird, das weiß ich ganz sicher. Das spüre ich einfach tief in mir drin und da ich jede Sekunde daran denke, wird es auch so kommen.

Unabhängig davon, vergleicht man sich mit anderen. Jaaaa… ich weiß, das sollte man auf keinen Fall tun, außer es inspiriert einen. Meistens ist es aber ja so, dass man sich gelähmt fühlt und sich denkt “boah, wann und wie soll ich das bitte schaffen?”. Das ist der große Nachteil des digitalen Zeitalters. Und dann hab ich soooo viele Ideen im Kopf und möchte am liebsten alles parallel machen. Funktioniert natürlich nicht. Fokus heißt hier das Zauberwort. So langsam fokussiert es sich auch bei mir 🙂

Natürlich testet das Universum einen, ob man etwas auch wirklich will. Es kommen Angebote, bei denen man sich denkt: “ja wie geil ist das denn! Mach ich!”, um dann im Nachhinein festzustellen, dass es eben doch nicht geht. Oder Angebote, bei denen man sich im ersten Moment sagt “ja, ist doch ok. Es ist immerhin ein Anfang und kann vielleicht was draus werden.” NEIN! Schluss mit Kompromissen. Erfolgreiche Menschen geben sich nicht mit weniger zufrieden. Wenn es sich nicht gut anfühlt und nicht mit meiner Vision übereinstimmt, mach ich es nicht. Das Ding ist, manchmal ist es wirklich schwer, dies zu erkennen. Da fragt man sich, ob das jetzt DIE Möglichkeit ist, auf die man gewartet hat, oder ob man für seine Träume einstehen soll. Ich habe vor Kurzem gelesen, dass der unbequeme, anstrengendere Weg immer der Weg des Herzens ist. An solch einem Weg wächst man und kommt seinem wahren Ich Stück für Stück näher.

Ich weiß momentan noch nicht, wie ich meine Pläne umsetze und ich finde, so etwas muss auch mal öffentlich gesagt werden, denn ich wette, es gibt da draußen Viele, denen das gleiche durch den Kopf geht. Die nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Fangt einfach mit irgendetwas an, dass ihr jetzt tun könnt. Alles Weitere kommt beim Tun 🙂 Zerdenkt nicht alles, sondern handelt!

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